Rechtliches
Bedingungen für Verträge über Hosting, Domains, Managed Services und individuelle Entwicklung. Stand: 14. Oktober 2026.
Diese AGB gelten für Verträge zwischen Lukas Dahle, handelnd unter Systey, und Verbrauchern (§ 13 BGB) sowie Unternehmern (§ 14 BGB) über Hosting, Domains, Managed Services und individuelle Entwicklung, wenn sie bei Vertragsschluss einbezogen werden. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
Abweichende Geschäftsbedingungen von Unternehmern gelten nur, wenn wir ihrer Einbeziehung zustimmen. Individuelle Abreden bleiben auch ohne eine bestimmte Form wirksam.
Vertragspartner des Kunden ist Systey, Inhaber Lukas Dahle, Marienfelder Straße 46, 33649 Bielefeld, Deutschland, E-Mail contact@systey.com. Die vollständigen Anbieterangaben finden Sie im Impressum.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produkt- bzw. Tarifbeschreibung, dem individuellen Angebot oder der Bestellung. Wir erbringen insbesondere:
Maßgeblich sind die vor der Bestellung beschriebenen Ressourcen, Funktionen, Standorte und Konditionen. Bei nicht ausdrücklich als verwaltet angebotenen Servern obliegen Administration, Updates und Absicherung des eigenen Systems dem Kunden. Bei Entwicklungsaufträgen werden Leistungsumfang, Termine, Nutzungsrechte und gegebenenfalls Abnahme im individuellen Angebot geregelt; ergänzend gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Für die Nutzung des Dashboards und die Bestellung von Leistungen ist ein Kundenkonto erforderlich. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und seine E-Mail-Adresse zu bestätigen. Der Zugang wird erst nach erfolgter Verifizierung freigeschaltet.
Die Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Kunde informiert uns unverzüglich, wenn Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung seines Kontos bestehen.
Die Produktdarstellung ist eine Einladung zur Bestellung. Vor dem Absenden können Sie Ihre Angaben im Bestellablauf überprüfen und berichtigen. Mit der zahlungspflichtigen Bestellung geben Sie ein verbindliches Angebot ab. Wir nehmen es durch eine ausdrückliche Vertragsbestätigung oder durch Bereitstellung der bestellten Leistung an. Eine reine Eingangsbestätigung ist noch keine Annahme. Bei individuellen Angeboten richtet sich der Vertragsschluss nach dem jeweiligen Angebot.
Es gelten die vor Abgabe der Bestellung angezeigten Gesamtpreise einschließlich etwaiger Einrichtungsgebühren und gesetzlich anfallender Steuern. Wiederkehrende Entgelte und Abrechnungszeiträume werden gesondert ausgewiesen. Soweit die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Anwendung findet, wird keine Umsatzsteuer berechnet.
Die im Bestellablauf angebotenen Zahlungsmöglichkeiten sind maßgeblich; vorgesehen sind Mollie und vorhandenes Kundenguthaben. Vorauszahlung ist nur geschuldet, soweit sie vor der Bestellung vereinbart wird. Guthabenbuchungen sind im Kundenkonto einsehbar. Gesetzliche Erstattungsansprüche bleiben unberührt; eingezahltes, unverbrauchtes Guthaben verfällt nicht allein durch eine Kontoschließung.
Bei Zahlungsverzug können wir die betroffene Leistung nach erfolgloser angemessener Zahlungsfrist und vorheriger Sperrandrohung verhältnismäßig sperren, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Berechtigte Einwendungen, Zurückbehaltungsrechte und gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt.
Bereitstellung und Leistungsbeginn richten sich nach der Bestellung bzw. dem Angebot und den dort vereinbarten Zahlungsvoraussetzungen. Der Kunde stellt die erforderlichen Angaben bereit. Für Verbraucher richten sich ein Beginn vor Ablauf der Widerrufsfrist und ein etwaiger Wertersatz ausschließlich nach den gesetzlichen Voraussetzungen; die Annahme dieser AGB ersetzt keine dafür erforderliche ausdrückliche Erklärung.
Laufzeit, Mindestlaufzeit, Abrechnung und Verlängerungsart werden vor der Bestellung angegeben. Prepaid-Leistungen ohne automatische Verlängerung enden mit Ablauf des gebuchten Zeitraums, sofern der Kunde nicht aktiv verlängert. Bei Verbrauchern beträgt eine vereinbarte anfängliche Bindung höchstens zwei Jahre und die Kündigungsfrist zum Ende dieser Laufzeit höchstens einen Monat. Eine vereinbarte automatische Verlängerung erfolgt bei Verbrauchern ausschließlich auf unbestimmte Zeit; danach ist der Vertrag jederzeit mit höchstens einem Monat Frist kündbar. Günstigere vereinbarte Kündigungsbedingungen bleiben maßgeblich.
Sie können in Textform, insbesondere per E-Mail an contact@systey.com, kündigen. Gesetzliche Rechte auf eine elektronische Kündigungsmöglichkeit bleiben unberührt. Beide Parteien können bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen aus wichtigem Grund kündigen. Sichern oder übertragen Sie Ihre Daten vor Vertragsende; eine Speicherung über das Vertragsende hinaus gehört nur bei gesonderter Vereinbarung zum Leistungsumfang. Gesetzliche Herausgabe- und Übertragungsansprüche bleiben unberührt.
Der Kunde ist für die von ihm gespeicherten und übermittelten Inhalte selbst verantwortlich. Er verpflichtet sich, insbesondere:
Bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Nutzung können wir die betroffenen Inhalte oder Leistungen im erforderlichen und verhältnismäßigen Umfang beschränken. Wir informieren über Grund und Umfang und geben Gelegenheit zur Abhilfe, soweit dies rechtlich zulässig und ohne Gefährdung der Systeme möglich ist. Gesetzliche Verfahrenspflichten und Rechte bleiben unberührt.
Verbindliche Verfügbarkeits- und Supportzusagen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder einer gesonderten Vereinbarung. Notwendige Wartung planen wir möglichst schonend und kündigen vorhersehbare erhebliche Unterbrechungen an. Wartung oder der Einsatz von Vorleistern schließen unsere gesetzlichen Leistungspflichten und Ihre Rechte bei Ausfällen nicht pauschal aus.
Wir haften nach den gesetzlichen Vorschriften. Dies gilt auch für Mängel, Ausfälle und Datenverlust. Eine Beschränkung gesetzlicher Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche wird durch diese AGB nicht vereinbart.
Gesetzliche Rechte von Verbrauchern bei digitalen Produkten, insbesondere auf Vertragsmäßigkeit, erforderliche Aktualisierungen, Minderung und Vertragsbeendigung, bleiben unberührt. Eine Pflicht zur eigenen Datensicherung hebt vereinbarte Backup-Pflichten von Systey nicht auf.
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Die bloße Freischaltung eines laufenden Hostingvertrags lässt das Widerrufsrecht nicht entfallen. Ein vorzeitiges Erlöschen und ein etwaiger Wertersatz richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen und der dortigen Belehrung.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Verarbeiten wir personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, ist vor Beginn der Verarbeitung eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO erforderlich. Diese AGB ersetzen eine solche Vereinbarung nicht.
Für eine Bestellung gilt die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung. Änderungen laufender Verträge bedürfen einer Vereinbarung oder einer gesetzlichen Grundlage. Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Eine neue Veröffentlichung dieser AGB ändert bestehende Verträge nicht automatisch.
Die Registrierung und der Transfer erfolgen über beauftragte Registrierungsdienstleister und die zuständige Vergabestelle. Eine Verfügbarkeitssuche reserviert keine Domain; die Registrierung hängt von der Annahme durch die Vergabestelle ab. Etwaige zusätzlich geltende Registrierungsbedingungen werden vor der Bestellung zugänglich gemacht. Der Kunde stellt zutreffende Inhaberdaten bereit und beachtet Rechte Dritter. Verlängerung, Transfer und Beendigung richten sich nach den vor der Bestellung mitgeteilten Konditionen und zwingendem Recht. Eine Beendigung des Systey-Vertrags ersetzt keinen rechtzeitig veranlassten Transfer, wenn Sie die Domain behalten möchten.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt. Soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand unser Sitz.
Bei unwirksamen Bestimmungen gelten die gesetzlichen Regelungen (§ 306 BGB).
Stand: 14. Oktober 2026